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traditionellen Medien. Fragen werden über E-Mail schneller beantwortet und mittels
Videokonferenzen ist auch Diskutieren und Prüfen möglich.
Viele eLearning Angebote orientieren sich allerdings eng an dem didaktischen Design der
traditionellen Angebote; die neuen Möglichkeiten, die eLearning bietet, werden oft nicht
ausgenutzt, oder nur sporadisch eingesetzt.
Durch die fehlende Standardisierung der Qualität für eLearning, sind einige Angebote nicht
sehr viel besser als die traditionellen Angebote.
Dazu muss der Lernende sich nun neben dem eigentlichen Studienfach noch zusätzlich mit
den neuen Medien auseinandersetzten und sie vorher kaufen.
Diese Kosten erhöhen sich dann noch durch die Onlinezeiten, die der Lernende im Internet
verbringt.
Die volle Bandbreite des eLearning-Angebots kann auch nicht von überall abgerufen werden.
Es benötigt dazu einen Highspeed-Zugang, der nicht überall zu bekommen ist.
Multimedia kann nicht die Begegnung des Lernenden mit der Wirklichkeit ersetzen. Soziale
Interaktionen, wie sie in einer Diskussion vorkommen, kritisches Hinterfragen, spontane
Fragen oder eine emotionale Verarbeitung kann Multimedia nicht übernehmen.
Der Erwerb von Wissen wird also immer noch mit Mühe und Arbeit verbunden sein. Lernen
ist bei jedem Lernenden ein individueller, entdeckender, kreativer Prozess, der an bereits
Bekanntem anknüpft. Die neuen Medien fördern eigenaktive Tätigkeiten wie zum Beispiel
das Lesen, Stöbern, Schreiben, Anordnen, Strukturieren, Umgestalten, Modellieren und
Simulieren. Der Lernerfolg von Multimedia-Systemen ist letztendlich vom inhaltlichen
Aufbau, von der didaktisch-methodisch sinnvollen Darstellung und von der Berücksichtigung
des Lernenden abhängig. Es müssen also mehrere Fachbereiche zusammenarbeiten, um die
Möglichkeiten des eLearnings voll auszunutzen.
4. berufliche Weiterbildung
Der Arbeitsmarkt der informationstechnischen Industrie ist dadurch gekennzeichnet, dass das
Wachstum der Unternehmen durch einen Mangel an qualifiziertem Personal massiv gehemmt
wird. Zusätzlich haben diese Unternehmen das Problem, dass das Wissen Ihrer Mitarbeiter
bei der hohen Innovationsgeschwindigkeit der Softwaretechnik ständig veraltet.
Berufsbegleitendes, situations-angepasstes Lernen ist daher eine unbedingte Notwendigkeit.
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