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Vergleich Traditionelles Lernen vs. eLearning - differenziert nach primärer Ausbildung, privater Weiterbildung und beruflicher Weiterbildung

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- 11 - traditionellen Medien. Fragen werden über E-Mail schneller beantwortet und mittels Videokonferenzen ist auch Diskutieren und Prüfen möglich. Viele eLearning Angebote orientieren sich allerdings eng an dem didaktischen Design der „traditionellen“ Angebote; die neuen Möglichkeiten, die eLearning bietet, werden oft nicht ausgenutzt, oder nur sporadisch eingesetzt.   Durch die fehlende Standardisierung der Qualität für eLearning, sind einige Angebote nicht sehr viel besser als die „traditionellen“ Angebote. Dazu muss der Lernende sich nun neben dem eigentlichen Studienfach  noch zusätzlich mit den neuen Medien auseinandersetzten und sie vorher kaufen. Diese Kosten erhöhen sich dann noch durch die Onlinezeiten, die der Lernende im Internet verbringt.   Die volle Bandbreite des eLearning-Angebots kann auch nicht von überall abgerufen werden. Es benötigt dazu einen „Highspeed-Zugang“, der nicht überall zu bekommen ist. Multimedia kann nicht die Begegnung des Lernenden mit der Wirklichkeit ersetzen. Soziale Interaktionen, wie sie in einer Diskussion vorkommen, kritisches Hinterfragen, spontane Fragen oder eine emotionale Verarbeitung kann Multimedia nicht übernehmen.   Der Erwerb von Wissen wird also immer noch mit Mühe und Arbeit verbunden sein. Lernen ist bei jedem Lernenden ein individueller, entdeckender, kreativer Prozess, der an bereits Bekanntem anknüpft. Die neuen Medien fördern eigenaktive Tätigkeiten wie zum Beispiel das Lesen, Stöbern, Schreiben, Anordnen, Strukturieren, Umgestalten, Modellieren und Simulieren. Der Lernerfolg von Multimedia-Systemen ist letztendlich vom inhaltlichen Aufbau, von der didaktisch-methodisch sinnvollen Darstellung und von der Berücksichtigung des Lernenden abhängig. Es müssen also mehrere Fachbereiche zusammenarbeiten, um die Möglichkeiten des eLearnings voll auszunutzen. 4. berufliche Weiterbildung Der Arbeitsmarkt der informationstechnischen Industrie ist dadurch gekennzeichnet, dass das Wachstum der Unternehmen durch einen Mangel an qualifiziertem Personal massiv gehemmt wird.  Zusätzlich haben diese Unternehmen das Problem, dass das Wissen Ihrer Mitarbeiter bei der hohen Innovationsgeschwindigkeit der Softwaretechnik ständig veraltet. Berufsbegleitendes, situations-angepasstes Lernen ist daher eine unbedingte Notwendigkeit.
  
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