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Vergleich Traditionelles Lernen vs. eLearning - differenziert nach primärer Ausbildung, privater Weiterbildung und beruflicher Weiterbildung

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- 12 - Dem gegenüber steht, dass die Mitarbeiter durch den Besuch von mehrtägigen oder mehrwöchigen Seminaren einer Doppelbelastung ausgesetzt sind, die zu einer Überbelastung führen kann. Darüber hinaus sind die Ausfallzeiten der Weiterbildenden sehr hoch, so dass die Effektivität der Arbeit verloren geht, weil die Mitarbeiter die liegen gebliebene Arbeit aufarbeiten müssen. Was fehlt, sind die Weiterbildungsangebote, die die Abwesenheitszeiten minimieren und ein Studium am Arbeitsplatz und zu Hause ermöglichen. Die Weiterbildungsangebote sollten nicht nur auf die Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten oder angepasst sein, sondern auch jederzeit verfügbar, um Verzögerungen bei Problemlösungen zu vermeiden. 4.1 traditionelles Lernen Häufig sah es in Unternehmen so aus, dass eine Weiterbildungsmaßnahme als eine „Belohnung“ an die Mitarbeiter vergeben wurde.   Die „traditionelle“ Weiterbildung ist in Form eines Seminars aufgebaut, wo der Lehrende ähnlich wie in der Schule eine zentrale Wissensvermittlungsrolle einnimmt. Die Gruppen sind häufig kleiner als in der Schule, wo bis zu 25 Kinder in einer Klasse sitzen. So kann der Lehrende etwas besser auf die Lernenden eingehen. In diesen Seminarangeboten, die bei größeren Unternehmen intern stattfinden, dominieren die Handbücher und Dokumentationen. Daraus kann man schließen, dass die Lernkultur eines Unternehmens von den bekannten Verfahren aus Schule, Universität und anderen Bildungseinrichtungen geprägt ist.   Die kleineren Unternehmen dagegen können sich keine eigene Abteilung für Weiterbildung leisten und schicken ihre Mitarbeiter zu externen Weiterbildungsunternehmen, was meist mit einer langen Anfahrt und zusätzlichen Kosten für Unterbringung und Verpflegung verbunden ist. Die Seminare oder Informationsveranstaltungen sind häufig mehrere Wochen lang, so dass die Mitarbeiter der Firma in diesem Zeitraum fachlich nicht zur Verfügung stehen. Bei dem heutigen Grad der Spezialisierung und der Einsparpolitik vieler Unternehmen, ist der Ausfall dieser Mitarbeiter nur schwer zu kompensieren. In vielen Seminaren kommen Lernende mit unterschiedlichen Vorraussetzungen. Der Lehrende muss also auch hier einen Mittelweg des Leistungsniveaus finden, damit ein Grossteil der Lernenden den neuen Stoff begreift und anwenden kann. Dies kostet Zeit, die schon mit anderen Themen eingeplant war. Durch diesen Mittelweg und der Größe des
  
Wissensmanagement lernen
von Gabi Reinmann-Rothmeier,
Heinz Mandl,
Christine Erlach,
Gabi Reinmann- Rothmeier
Siehe auch:
Konstruktivistische Didaktik: Lehr- und Studien...
Studienbuch Wissensmanagement: Grundlag...
Systemisches Wissensmanagement (Uni-Taschenbüch...
Prozessmanagement: Ein Leitfaden zur prozessorien...
Psychologie des Wissensmanagements: Perspektive...
Einführung in das systemische Wissensmanagement
 
   
 
     
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