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Vergleich Traditionelles Lernen vs. eLearning - differenziert nach primärer Ausbildung, privater Weiterbildung und beruflicher Weiterbildung

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ISBN: 3446192301   ISBN: 3446192301   ISBN: 3446192301   ISBN: 3446192301 
 
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- 5 - Der Unterricht findet in großen Gruppen statt und ist ebenso auf den Dozenten zentriert. Eine Erläuterung und die Diskussion des Lehrstoffs können zumeist nur in Übungen oder Seminarsitzungen erfolgen. Schlimmer wird es, wenn unter Zeitdruck ein großer Stoffkatalog bewältigt werden muss. Und auf die individuellen Fähigkeiten und Interessen kann und wird hier noch weniger eingegangen als in der Schule, da sich in dem Hörsaal eine größere Menge an Lernenden befindet. Auf der lehrenden Seite befinden sich zusätzliche Probleme: In verwandten Fächern wird häufig die Skriptgestaltung eher individuell und isoliert erstellt, wodurch der gleiche oder ähnliche Stoff durchgenommen wird, da eine fachübergreifende Kooperation eher selten ist.   Das Skript wird aufgrund von Zeitmangel oft nur oberflächlich aktualisiert, was in einigen Fächern dazu führt, dass der Stoff  veraltet ist. Daher erscheinen neue, integrierte und ergänzende Unterrichtsformen wünschenswert, die den Lernenden einen individuelleren und damit ökonomischeren Erwerb des Grundwissens ermöglichen. Daraus resultiert, dass der Lernende einen aktuellen Wissensstand hat. 2.2 eLearning Das obige Beispiel aus der Schule wird nun ein wenig abgeändert: Die Klasse sitzt – in kleinen, leistungsbezogen  zusammengestellten Gruppen von zwei oder drei Schülern – an den schuleigenen Computern und schaut sich, unter Betreuung des Lehrers, den Kreislauf des Wassers auf einer CD-Rom an. Im Gegensatz zum Tafelbild, wo zum einen nur ein zweidimensionales Schema dargestellt werden kann und zum anderen die Bewegungen nur durch Pfeile schlecht symbolisiert werden, ist auf dem Bildschirm die beinahe täuschend echt dargestellte Oberfläche des Meeres zu sehen. Eine graphische Animation zeigt das Aufsteigen des Wassers. Zusätzlich gibt ein Text am Bildschirmrand noch einmal das wieder, was der Lehrer anhand der Animation erklärt hat. Der Text enthält Schlüsselwörter, wie zum Beispiel „Kondensation“, die sich vom restlichen Text durch blaue Farbe hervorheben. Diese Schlüsselwörter, so haben die Kinder gelernt, sind „Links“. Sie wissen, dass durch Anklicken dieser Links ein neues Fenster aufgeht und dort der Begriff näher erklärt ist. Lea und Stefan brauchen etwas länger, bevor sie die Zusammenhänge zwischen der Verdunstung des Wassers und der Wolkenbildung verstanden haben; sie schauen sich die Animation immer wieder an, bis ihnen „ein Licht aufgeht“. Tom und Lisa hingegen haben
  
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