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Lernenden motivieren und ihre Aufmerksamkeit wecken. Das Gelernte wird in die
Lehrhandlungen integriert und des weiteren wird das Lernen überwacht und überprüft. Dabei
ist der Lehrende bei der Wahl der Mittel zur Darstellung von Prozessen eingeschränkt, was
bei einigen Lernenden zu Vorstellungsproblemen führen kann und damit das Lernen
verschlechtert.
Der Lehrer muss einen Lehrweg finden, der sich am durchschnittlichen Leistungsniveau der
Kinder orientiert. Dadurch fühlen sich einige Lernende unter- bzw. überfordert und fangen an
sich zu langweilen, was wiederum zu einer größeren Wissenskluft führen kann.
Der Lehrende gibt direkt über Bewertung der Lernergebnisses eine Rückmeldung an den
Lernenden, was entweder demotivierend oder motivierend sein kann.
Bei eLearning dagegen ist der Lernende die zentrale Person und wird nur indirekt gesteuert.
Das Lernen wird individualisiert, indem der Lernende sein Lerntempo selber bestimmen kann
und auch sein Vorwissen und seine Interessen Berücksichtigung finden.
Er muss sich aber auch selber motivieren, wenn er alleine zu Hause lernt und sich über die
Ziele und Handlungen orientieren. Das Lernen kann hier orts- und zeitunabhängig sein,
während vorher nur in einer bestimmten Zeit gelehrt und gelernt wird.
Die eingesetzten Medien sind nun interaktiv und hypermedial. Sie sprechen mehr Sinne an,
als etwa ein Buch und können komplexe Vorgänge besser darstellen. Die Nutzung dieser
Medien gerät mithin zur Erkundungstour. Der Lernende erforscht die ihm gebotene Umwelt
und setzt sich eher mit ihr auseinander. Er lernt also spielender.
Wenn das Internet hinzukommt, ist der Wissensstand ein stets aktueller und durch das globale
Surfen auch weltweiter; es verführt aber dazu, sich im WWW zu verlieren.
Allerdings kann es zu einer Entmenschlichung des Lernens kommen, wenn man nur alleine
vor dem Computer lernt. Die sozialen Bindungen, die man mit "Mitlernenden" knüpfen kann,
finden in Gruppen statt, die sich gegenübersitzen, sich regelmäßig sehen und miteinander
sprechen können.
Außerdem kann ein Computer noch keine Mimik und Gestik des Lehrenden nachmachen und
damit nur eine kalte Rückmeldung geben.
Beachten sollte man natürlich auch noch die Kosten für die Geräte und den Internetzugang,
die nicht gerade gering ausfallen. Daraus resultierend kann eine Wissenskluft zwischen Arm
und Reich oder gut Lernenden und schlecht Lernenden entstehen. Denn die gut Lernenden
können weiter ihr Wissen ausbauen, wobei sich die schlecht Lernenden gerade das
Grundwissen angeeignet haben.
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