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Vergleich Traditionelles Lernen vs. eLearning - differenziert nach primärer Ausbildung, privater Weiterbildung und beruflicher Weiterbildung

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- 9 - Vergleich der verschiedenen Formen der Wissensvermittlung des Präsenz- und Fernstudiums der Vorteil des selbstorganisierten, zeit- und ortsflexiblen Lernen zu überwiegen.   Die „Klassische Form“ des Fernunterrichts sah bisher so aus, das der Lernende schriftliches Material von den Fernuniversitäten per Post bekam, sie durchgearbeitet hat und bestimmte Testprotokolle wieder an die Universität zurückgeschickt hat.   Aber auch per Fernsehen wird bei uns der Fernunterricht bereits seit längerer Zeit angeboten. Beim Schulfernsehen oder insbesondere beim Telekolleg können Interessierte neben ihrem täglichen Beruf mittels Fernsehgerät und Videorecorder Schulabschlüsse, wie zum Beispiel die Fachhochschulreife in ihren eigenen vier Wänden, erwerben. Die Fernsehsendungen werden während der Woche morgens, die Wiederholungen am Wochenende über die Regionalsender ausgestrahlt. Die Sendungen zu den einzelnen Fächern dauern jeweils 30 bis 45 Minuten. Begleit- und Arbeitsbücher unterstützen das Lernen und das Verständnis des Lernenden zusätzlich. Dieser Fernlehrgang mündet schließlich in einer schriftlichen Prüfung, um die erwünschte Zusatzqualifikation zu erlangen. Jedoch hat diese Wissensvermittlungsmethode den großen Nachteil: Die Wissensaufnahme erfolgt nur durch das Durchlesen der Unterrichtsmaterialien oder Anschauen der Sendungen im Fernseher und direkte Fragen und Unklarheiten zum Thema können nicht sofort an die Lehrperson gestellt werden. Die Klärung der Fragen geschieht erst durch ein Telefonat zu den Sprechzeiten oder per Post. Da diese Medien (Fernsehgerät, Videorecorder, Studienbrief) nicht interaktiv sind, geben sie auch nur sehr wenige Rückmeldungen. Hinzu kommen die sozialen Nachteile, wo der Lernende nicht oder nur kaum über den gelernten Stoff mit Mitlernenden diskutieren kann und sich zusätzlich nach der Arbeit noch alleine „aufraffen“ muss, um den Lernstoff und die Aufgaben durchzugehen.    3.2 eLearning Die mit den neuen Medien gebotenen Möglichkeiten sind vielfältiger als die beim traditionellen Lernen: die Lehrinhalte können nun unter Nutzung aller verfügbaren Medienarten (Text, zwei- und dreidimensionale Graphik, Ton, Bildfolgen, Simulation) verschiedenartig am Computer dargestellt werden. Sie können zu multimodalen Präsentationen synchronisiert werden, um etwa den bewegten Ablauf eines komplexen Verfahrens durch einen gesprochenen Kommentar zu erläutern. Die geeignetsten Darstellungselemente können netzartig zu multimedialen Systemen verknüpft werden. Mit Hilfe von Navigations- und Suchmechanismen kann sich der Lernende seinen Interessen und
  
Storytelling. Eine Methode für das Change-, Marken-, Qualitäts- und Wissensmanagement: Eine narrative Managementmethode
Siehe auch:
30 Minuten Storytelling
Storytelling: Businessmetaphern in 50 x 2 Minuten
Storytelling - Das Praxisbuch
Sonstige Artikel:
Neuropsychologie im Alltag
von Georg Goldenberg,
Josef Pössl,
Wolfram Ziegler
 
   
 
     
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